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jomhouri irani secular mysticism چاشنی های اندیشه

Not of belief

فرهنگ ایرانی
فرهنگ « فراسوی کـفـرودیـن »
یا« فراسوی هرگونه ایمانی » است

فرهنگ ایران، نه اسلامی ونه شیعی است
ونه زرتشتی بوده است

فرهنگ ایران، فراگیرنده
کفرهاوایمانها وشرکها والحادهاست

Die iranische Kultur ist eine Kultur jenseits von „Glaube oder Unglaube“ oder jenseits jeder Art von „Gläubigkeit“. Die Kultur Irans ist weder islamisch noch schiitisch und sie war auch nicht zoroastrisch. Sie ist eine Kultur, die Unglauben und Glaubensformen, Polytheismen und Atheismen in sich umfasst.

Iranian culture is a culture beyond ‘belief or unbelief’ or beyond any kind of ‘faith’. Iranian culture is neither Islamic nor Shiite, nor was it Zoroastrian. It is a culture that encompasses unbelief and forms of belief, polytheism and atheism.

La cultura iraní es una cultura más allá de la «fe o la incredulidad» o más allá de cualquier tipo de «creencia». La cultura de Irán no es ni islámica ni chiíta, ni tampoco era zoroástrica. Es una cultura que abarca la incredulidad y las formas de fe, el politeísmo y el ateísmo.

La culture iranienne est une culture qui transcende la « croyance ou l’incroyance » ou tout autre type de « foi ». La culture iranienne n’est ni islamique ni chiite, et elle n’était pas non plus zoroastrienne. C’est une culture qui englobe l’incroyance et les formes de croyance, le polythéisme et l’athéisme.

M. Jamali

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farhang simorghi kherad Palang L. Yegane Arani چاشنی های اندیشه

Temporality

دین ، پیش ازساسانیان درایران، سکولار(زمانی) بوده است. خدایان ایران، خدایان زمان بوده اند. خودِ خدایان، « زندگی در زمان میشده اند». زندگی در زمان، برترین ارزش میشده است. با چیرگی آموزه زرتشت، و خدایان نوری در مسیحیت و اسلام، ادیان ِضدسکولار، بوجود آمده اند که زندگی فراسوی زمان را برترین ارزش میسازند

Religion in Iran before the Sassanids was secular (temporal). The gods of Iran were gods of time. The gods themselves became “life in time.” Life in time was considered the highest value. With the dominance of Zoroastrianism and the gods of light in Christianity and Islam, anti-worldly religions emerged that elevated life beyond time to the highest value.

Atemporality, Being and the Devaluation of Life

Palang LYA

Religion in Iran before the Sassanids was secular in the true sense of the word: temporal. The Iranian gods were not timeless entities, but gods of time. They did not exist outside of becoming, but as becoming itself. The gods did not ‘live’ in another sphere, but were life in time. Thus, life in time was considered the highest value: not as a test, as a passage, but as a fully valid form of being.

In this ontology, fire – which is life itself – is not a symbol but an ontological reality: life that ignites itself in synergy and transforms itself. Reason is not a norm imposed from outside, but the creative order at work in life itself, manifesting itself in change, rhythm and relation. The deity does not appear monolithic, but as a diverse, expanding reality – as Simorgh or Artha – that exists only in being in time.

With the enforcement of Zoroastrian teachings and the light religions of Christianity and Islam, this relationship between being and time underwent a radical shift. Fire became linked to Ahura Mazda or a timeless god, guarded and symbolically represented.

Time is detached from the ontological substance of life and becomes a deficient space: a stage for testing, a means of moral probation, a place where life is devalued. Life itself loses its inherent creative reason and becomes a means-end constellation, a passageway, not a whole and a realization.

The original Iranian way of thinking offers a radical counter-thesis to this: existence is temporal. Life is self-creating, inherently reasonable, and requires no justification from an “afterlife.” The devaluation of life begins where existence in time is denied.

 

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auf Deutsch farhang simorghi generally Palang L. Yegane Arani چاشنی های اندیشه

Zeitlichkeit

Farangis G. Yegane Arani > Biophile > Fishwoman

دین ، پیش ازساسانیان درایران، سکولار(زمانی) بوده است. خدایان ایران، خدایان زمان بوده اند. خودِ خدایان، « زندگی در زمان میشده اند». زندگی در زمان، برترین ارزش میشده است. با چیرگی آموزه زرتشت، و خدایان نوری در مسیحیت و اسلام، ادیان ِضدسکولار، بوجود آمده اند که زندگی فراسوی زمان را برترین ارزش میسازند

Die Religion im Iran vor den Sassaniden war säkular (zeitlich). Die Götter Irans waren Götter der Zeit. Die Götter selbst wurden zum „Leben in der Zeit“. Das Leben in der Zeit galt als höchster Wert. Mit der Vorherrschaft des Zoroastrismus und der Lichtgötter im Christentum und Islam entstanden anti-weltliche Religionen, die das Leben jenseits der Zeit zum höchsten Wert erhoben.

Entzeitlichung, Sein und die Entwertung des Lebens

Palang LYA

Die Religion im Iran vor den Sassaniden war säkular im eigentlichen Sinn: zeitlich. Die iranischen Götter waren keine überzeitlichen Instanzen, sondern Götter der Zeit. Sie existierten nicht außerhalb des Werdens, sondern als Werden selbst. Die Götter „lebten“ nicht in einer anderen Sphäre, sondern waren Leben in der Zeit. So galt das Leben im Zeitlichen als höchster Wert: nicht als Prüfung, als Durchgang, sondern als vollgültige Form des Seins.

In dieser Ontologie ist das Feuer – das das Leben selbst ist – nicht Symbol, sondern ontologische Wirklichkeit: das sich selbst in Synergie entzündende, sich verwandelnde Leben. Vernunft ist keine von außen auferlegte Norm, sondern die im Leben selbst wirkende schöpferische Ordnung, die sich in Wandel, Rhythmus und Relation manifestiert. Die Gottheit erscheint nicht monolithisch, sondern als vielfältige, sich ausbreitende Wirklichkeit – als Simorgh oder Artha –, die nur im Sein in der Zeit existiert.

Mit der Durchsetzung der zoroastrischen Lehre und der Lichtreligionen von Christentum und Islam wird dieses Verhältnis von Sein und Zeit radikal verschoben. Das Feuer wird nun an Ahura Mazda oder einen überzeitlichen Gott gebunden, gehütet und symbolisch repräsentiert.

Zeit wird aus der ontologischen Substanz des Lebens herausgelöst und zum defizitären Raum: Bühne der Prüfung, Mittel der moralischen Bewährung, Ort der Entwertung des Lebens. Das Leben selbst verliert seine inhärente schöpferische Vernunft und wird zur Mittel-Zweck-Konstellation, zum Durchgang, nicht zur Ganzheit und Verwirklichung.

Dem setzt die ursprüngliche iranische Denkform eine radikale Gegenthese entgegen: Sein ist zeitlich. Leben ist sich selbst schöpfend, vernünftig aus sich und keinerlei Rechtfertigung durch ein „Jenseits“ bedürftig. Die Entwertung von Leben beginnt dort, wo ein Sein in der Zeit negiert wird.

 

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auf Deutsch farhang simorghi چاشنی های اندیشه

Movement (1)

انسان، «بُن بودن یا اصالتِ» خود را در درک دو تاریکی ِگذشته و آینده، در می یابد. در میان این دو تاریکیست که در می یابد که او، هم آغاز گذشته و هم آغاز آینده هست. برای آغاز آینده بودن، بایستی آغاز گذشته هم شد. انسان، تاریخ را همیشه از نو میشناسد و میافریند. این دو تاریکی آینده و گذشته، انسان را «به هستی یافتن از خود»، یعنی به افراختن از گوهر خود، میانگیزد

Der Mensch erkennt sein eigenes Fundament, sein Ursprünglich-Sein, im Verstehen zweier Dunkelheiten: der Vergangenheit und der Zukunft.
Zwischen diesen beiden Dunkelheiten erkennt er, dass er selbst sowohl der Anfang der Vergangenheit als auch der Anfang der Zukunft ist.
Um Anfang der Zukunft zu sein, muss man auch Anfang der Vergangenheit geworden sein.
Der Mensch erkennt und erschafft Geschichte immer wieder neu.
Diese beiden Dunkelheiten – Zukunft und Vergangenheit – rufen den Menschen dazu auf, „aus sich selbst ins Sein zu gelangen“, das heißt: sich aus seinem eigenen Wesen heraus aufzurichten.

Alternativ:

Der Mensch entdeckt seine Originalität im Verständnis der beiden Dunkelheiten der Vergangenheit und der Zukunft. Inmitten dieser beiden Dunkelheiten erkennt er, dass er sowohl der Anfang der Vergangenheit als auch der Anfang der Zukunft ist. Um der Anfang der Zukunft zu sein, muss er auch der Anfang der Vergangenheit werden. Der Mensch erkennt und gestaltet die Geschichte stets aufs Neue. Diese beiden Dunkelheiten der Zukunft und der Vergangenheit inspirieren den Menschen dazu, „selbstständig zu werden“, das heißt, aus seinem Wesen heraus aufzusteigen.


خدا، یک مفهوم انسانی هست که با تحوّل انسان، تحوّل مییابد. خدائی که با تحول انسان، تحول نیابد، بزرگترین آزارنده انسان میگردد. در این تحوّل، مفهوم اول، خرافهمیشود، و مفهوم دوم، حقیقت میگردد. وجودِ خدائی که همیشه همان میماند که بوده است، برضد انسانست که متحولست

Gott ist ein menschlicher Begriff, der sich mit der Wandlung des Menschen wandelt. Ein Gott, der sich nicht mit dem Menschen verändert, wird zum größten Peiniger des Menschen.
In diesem Wandel wird der erste Begriff zur bloßen Verirrung, der zweite zur Wahrheit. Die Existenz eines Gottes, der immer derselbe bleibt, wie er war, richtet sich gegen den Menschen, der sich wandelt.

Alternativ:

Gott ist ein menschliches Konzept, das sich mit der menschlichen Entwicklung wandelt. Ein Gott, der sich nicht mit der menschlichen Entwicklung verändert, wird zum größten Peiniger des Menschen. In diesem Wandel wird das erste Konzept zum Aberglauben, das zweite zur Wahrheit. Die Existenz eines Gottes, der immer derselbe bleibt, steht im Widerspruch zum sich wandelnden Menschen.

M. Jamali

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auf Deutsch nou andishi secular mysticism چاشنی های اندیشه

Bahman in the Dark

بهمن، «خدای ِاندیشه و بینش» در فرهنگ ایران، گـمی هست که در روشنائی، پیدا میشود، ولی در روشنائی نیز، همیشه گم هست. به عبارت دیگر، حقیقت در روشنائی، نیست، بلکه در روشنائی، گم هست، و همیشه باید آن را در تاریکی جُست. و همه مشکلات ما در اینست که همه می پندارند که در روشنی، حقیقت، هست

Bahman, der „Gott des Denkens und der Vision“ in der iranischen Kultur, ist ein verlorenes Wesen, das im Licht gefunden wird, aber auch immer wieder im Licht verloren ist. Anders gesagt: Die Wahrheit liegt nicht im Licht, sondern geht im Licht verloren, und sie muss stets in der Dunkelheit gesucht werden. Und all unsere Probleme rühren daher, dass jeder glaubt, die Wahrheit sei im Licht.

Bahman, the ‘god of thought and vision’ in Iranian culture, is a lost being who is found in the light, but is also repeatedly lost in the light. In other words, truth does not lie in the light, but is lost in the light, and must always be sought in darkness. And all our problems stem from the fact that everyone believes that truth lies in the light.

Bahman, el «dios del pensamiento y la visión» en la cultura iraní, es un ser perdido que se encuentra en la luz, pero que también se pierde una y otra vez en ella. En otras palabras: la verdad no se encuentra en la luz, sino que se pierde en ella, y siempre hay que buscarla en la oscuridad. Y todos nuestros problemas provienen de que todos creemos que la verdad está en la luz.

Bahman, le « dieu de la pensée et de la vision » dans la culture iranienne, est un être perdu qui se retrouve dans la lumière, mais qui s’y perd aussi sans cesse. En d’autres termes, la vérité ne réside pas dans la lumière, mais se perd dans la lumière, et il faut toujours la chercher dans l’obscurité. Et tous nos problèmes viennent du fait que chacun croit que la vérité se trouve dans la lumière.

M. Jamali

 

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چاشنی های اندیشه

Passing (1)

مسئله ایران، جنگ با الله هست نه با یک دیکتاتور
مسئله بنیادی، غصب ِحاکمیت انسان از الله است

بزرگترین ظلم، آنست که بنام «حقیقتِ منحصر بفردی که باید بر همه حکومت کند»، حق آزادی اندیشیدن را ازافراد بگیرند.

من هیچگاه نمیاندیشم که قرآن درباره مسائل انسانی، چنین و چنان میگوید. با این شیوه، حق و قدرتم را از خود، میگیرم. من خودم درباره مسائل انسانی میاندیشم، چون این حق و قدرت، از خردم فوران میکند و نمیگذارم که قرآن از من غصب کند.

برترین اصل در فرهنگ ایران، «قداست جان = گزند ناپذیر بودن زندگی» میباشد. طبعا نخستین اصل حکومت نیز، اندیشیدن همه مردمان درباره «جستجوی شیوه همزیستی» است. فرهنگ ایران، در پی آن نیست که معلوم کند که «دین یا مذهب یا ایدئولوژی که حقیقت منحصر به فرد را دارد» کدامست و آنرا ترویج و تثبیت کند

ارجمند کردن ِخاک (جهان خاکی = دنیا) برجسته ترین عبارت بندی «سکولاریته» هست که نخستین بار، زال در فرهنگ ایران، با بانگ بلند میخواهد و حکومت کیخسر و رابدین علت، حکومت بیداد میخواند، چون پشت به زندگی میکند و طالب مرگ میگردد. این گرانیگاه اختلاف خانواده رستم با حکومت زرتشتی بود

در فرهنگ ایران، خدایان، هم گلهای خوشرنگ و خوشبوی گوناگون ِدرخت زمانند، و هم شاخه هایش، مرغانی هستند که آهنگها و لحن ها و دستانهای گوناگون مینوازند و میسرایند. حقیقت در تنوع و گوناگونی، در زمان، آشکار میشود – این، همان سکولاریسم هست

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farhangshahr secularite چاشنی های اندیشه

The intellectual majority

دموکراسی، برپایه « اکثریت فکری مردمان» بنا میشود، نه برپایه« اکثریت ایمانی ِموءمنان به یک دین یا به یک ایدئولوژی» . انسان، دردموکراسی، به عنوان « اصل اندیشنده» پذیرفته میشود، نه به عنوان « موءمن» . چون انسان، دراندیشیدن ، میتواندتغییراندیشه بدهد و درهمپرسی( دیالوگ) با  دیگران، باهم حقیقت را بجویند، ولی انسان درایمان، نمیتواند بآسانی دست ازایمان بکشد

Democracy is based on the “intellectual majority of the people”, not on the “faith majority of believers in a religion or ideology”. In democracy, man is accepted as a “thinking principle”, not as a “believer”. Because in thinking, man can change his mind and in dialogue with others, seek the truth together, but man in faith cannot easily give up his faith.

Demokratie basiert auf der „intellektuellen Mehrheit des Volkes”, nicht auf der „Glaubensmehrheit der Anhänger einer Religion oder Ideologie”. In der Demokratie wird der Mensch als „denkendes Wesen” akzeptiert, nicht als „Gläubiger”. Denn durch das Denken kann der Mensch seine Meinung ändern und im Dialog mit anderen gemeinsam nach der Wahrheit suchen, während der gläubige Mensch seinen Glauben nicht so leicht aufgeben kann.

La democracia se basa en la «mayoría intelectual del pueblo», no en la «mayoría religiosa de los seguidores de una religión o ideología». En la democracia, el ser humano es aceptado como «ser pensante», no como «creyente». Porque a través del pensamiento, el ser humano puede cambiar de opinión y buscar la verdad en diálogo con los demás, mientras que el creyente no puede renunciar tan fácilmente a su fe.

La démocratie repose sur la « majorité intellectuelle du peuple », et non sur la « majorité croyante des adeptes d’une religion ou d’une idéologie ». Dans une démocratie, l’être humain est considéré comme un « être pensant » et non comme un « croyant ». En effet, grâce à sa capacité de réflexion, l’être humain peut changer d’avis et rechercher la vérité en dialoguant avec les autres, tandis que le croyant ne peut pas renoncer aussi facilement à sa foi.

M. Jamali

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secularite چاشنی های اندیشه

Maintaining constructive scepticism

An infidel is someone who plants the seeds of truth in the soil of hearts and covers them with soil, so that they sprout.
An idolater is someone who shares all the thoughts and beliefs of the people in building a community.
An atheist is someone who believes that the tree of truth does not have a single branch.
A believer is someone who destroys all truths for a lie that he knows to be true.
An intellectual is a blind man who calls his stick “light”.

Ein Ungläubiger ist jemand, der die Samen der Wahrheit in den Boden der Herzen sät und sie mit Erde bedeckt, damit sie sprießen können.
Ein Götzendiener ist jemand, der alle Gedanken und Überzeugungen der Menschen teilt, um eine Gemeinschaft aufzubauen.
Ein Atheist ist jemand, der glaubt, dass der Baum der Wahrheit keinen einzigen Ast hat.
Ein Gläubiger ist jemand, der alle Wahrheiten für eine Lüge zerstört, von der er weiß, dass sie wahr ist.
Ein Intellektueller ist ein Blinder, der seinen Stock „Licht” nennt.

Un incrédulo es alguien que siembra las semillas de la verdad en el suelo de los corazones y las cubre con tierra para que puedan brotar.
Un idólatra es alguien que comparte todos los pensamientos y creencias de las personas para construir una comunidad.
Un ateo es alguien que cree que el árbol de la verdad no tiene ni una sola rama.
Un creyente es alguien que destruye todas las verdades por una mentira que sabe que es verdad.
Un intelectual es un ciego que llama «luz» a su bastón.

Manuchehr Jamali

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auf Deutsch چاشنی های اندیشه

Das Schauen

نگاه، هنگامی می بیند که رنگهارا باهم ببیند، که رنگارنگ ببیند، و دیدن، برایش روندِ آمیختن رنگها باشد. در جهان یکرنگ، هیچ چیزی دیده نمیشود.

منوچهر جمالی

The eye sees when it sees colors together, when it sees colorfully, and seeing is for it [the eye] the process of mixing colors. In a one-colored world, nothing is seen.

Das Auge sieht, wenn es Farben zusammen sieht, wenn es farbig sieht, und das Sehen ist für es [das Auge] der Prozess des Mischens von Farben. In einer einfarbigen Welt ist nichts zu sehen.

El ojo ve cuando ve los colores juntos, cuando ve con colores, y ver es para él [el ojo] el proceso de mezclar colores. En un mundo de un solo color, no se ve nada.

L’œil voit lorsqu’il voit des couleurs ensemble, lorsqu’il voit de manière colorée, et voir est pour lui [l’œil] le processus de mélange des couleurs. Dans un monde unicolore, on ne voit rien.

– Manuchehr Jamali

 

 

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auf Deutsch secularite چاشنی های اندیشه

Dichtung jenseits der Tyrannei

شعرای ما در غزلیات خود، به احساسات و عواطف اخلاقی، چنان ظرافت و لطافت و نازکی و تدریج و تصاعد و مراتب داده اند که مفاهیم خشن و بدوی و متضاد و فقیر اخلاق در دین اسلام (قرآن) عاجز از آن هستند که این همه تنوع را در خود جذب و حل کنند. این دامنه غنای ارزشهای نازک و لطیف و شکستنی در این مفاهیم محدود و تنگ و فقیر و خشن و بدوی اخلاقی دین اسلام، پایمال و غیرقابل تحقق در عمل میگردند – از کتاب آتشی که شعله خواهدکشید 1987

Unsere Dichter haben in ihren Ghazalen moralischen Gefühlen und Emotionen eine solche Feinheit, Zartheit, Subtilität, Allmählichkeit, Progressivität und Abstufung verliehen, dass die harten, primitiven, widersprüchlichen und dürftigen Moralvorstellungen der islamischen Religion (des Korans) diese Vielfalt nicht aufnehmen und auflösen können. Diese reiche Palette an subtilen, zarten und fragilen Werten wird in diesen begrenzten, engen, dürftigen, harten und primitiven Moralvorstellungen der islamischen Religion mit Füßen getreten und ist in der Praxis unerreichbar.

– M. Jamali, aus: „Ein Feuer, das brennen wird“ (1987)

Our poets in their ghazals have endowed moral feelings and emotions with such fineness, delicacy, subtlety, gradualness, progressiveness and gradation that the harsh, primitive, contradictory and meager moralities of the Islamic religion (the Qur’an) cannot accommodate and resolve this diversity. This rich palette of subtle, delicate and fragile values is trampled upon in these limited, narrow, tenuous, harsh and primitive moral codes of the Islamic religion and is unattainable in practice.

– M. Jamali, from: “A fire, that will burn.” (1987)

Nuestros poetas, en sus ghazals, han dotado a los sentimientos y emociones morales de tal finura, delicadeza, sutileza, gradualidad, progresividad y gradación que las duras, primitivas, contradictorias y escasas moralidades de la religión islámica (el Corán) no pueden acomodar y resolver esta diversidad. Esta rica paleta de valores sutiles, delicados y frágiles es pisoteada en estos códigos morales limitados, estrechos, exiguos, duros y primitivos de la religión islámica y es inalcanzable en la práctica.

– M. Jamali, de: «Un fuego que arderá». (1987)